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Crème brûlée KOLUMNE

Brinja Weiglein

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Aus gegebenem Anlass:

 

Habt ihr es schon bemerkt? Im Supermarkt sind Sonnenblumenöl und Weizenmehl ausverkauft.

Diese gehören ja zu den sogenannten Grundnahrungsmitteln, aber ich erörtere hier mal, warum das so nicht anzusehen ist.

 

Beide Lebensmittel sind einfach nur billig-praktische Füllstoffe der Fertigprodukte- Industrie. 

Zwar werden die Preise rund um diese zwei Produkte stark steigen und damit kommt es zu einem Preissprung bei den (gesünderen) Alternativen, aber machen wir das Beste daraus und werfen in diesem Zusammenhang einen Blick auf das Positive:

 

1. Weizen? Brauchen wir nicht!
Er ist lediglich ein günstiger, sattmachender und dazu bequemer (da gut zu verarbeiten und praktisch im Umgang) Kalorienlieferant, der ebenso ein Zuviel an Gluten aufweist, was so ursprünglich von der Natur nicht vorgesehen war. Gluten ist ohnehin problematisch für viele Menschen mit Glutenunverträglichkeit und sogar Zöliakie.

 

Seit den 50er Jahren wurde der Weizen stetig gentechnisch verändert und wirtschaftlich optimiert, für mehr Resistenz gegen Schädlingsbefall und Getreide- Krankheiten, höhere Erträge und mehr des Klebereiweißes Gluten, das dann natürlich bessere Backeigenschaften aufweist. Dies alles ist gesundheitlich nicht von Vorteil.

 

Zudem ist in normalen Type 405 Weizenmehl dermaßen ausgemahlen, dass quasi keine Mikronährstoffe mehr enthalten sind (eine hohe Type- Zahl ist da deutlich besser!). Weizenmehl sind einfach leere und konzentrierte Kohlenhydrate, die eine große Insulinausschüttung zur Folge haben. Ständige Insulinflut schädigt die Zellen in einer entzündungsfördernden Weise, da die Zellen kaum noch Zeit für die sogenannte Autophagie haben, ein reinigender Recyclingprozess- daher ist Intervallfasten auch eine interessante gesundheitsfördernde Ernährungsform.

 

Getreide (speziell Weizen, da sehr stark verändert) gilt zudem als extrem Omega-6-haltig (Omega- 6 ist entzündungsfördernd) und wer mich und meine Mission etwas verfolgt, der weiß, dass ich fortlaufend für eine antientzündlichen Ernährung werbe. Denn Krankheiten basieren auf Entzündungen. Der Beginn der Zivilisationskrankheiten obliegt der Zeit, als der Mensch mit Ackerbau und Viehzucht sesshaft wurde.

 

Der (deutlich gesündere) Wildbeuter bewegte sich an Flüssen entlang (Omega-3-haltiger Fisch – Omega-3 als entzündungshemmender Gegenspieler von Omega-6 ), sammelte Nüsse, Beeren, Kräuter, Gemüse, etwas Obst und selten Fleisch in Form von Aas, noch seltener hatte er Jagdglück. Er verspeiste aber auch wirklich alles von dem toten Tier, bis hin zum Knochenmark und aß nicht nur die besten Filetstücke. Dadurch hatte der Wildbeuter viel mehr Mikronährstoffe aufgenommen, denn die Innereien enthielten viele ebendieser. Auch war er den ganzen Tag wandernd oder laufend (Bewegung) im natürlichen Sonnenlicht (Vitamin D) unterwegs.

 

In der Massentierhaltung wird fast ausschließlich Getreide zur Mast eingesetzt, oftmals in Form von Soja (nicht Vegetarier sind für die Abholzung des Regenwaldes verantwortlich, denn 98% der Sojaerzeugung wandern ins Tierfutter), häufig auch der Weizen, Damit wird nach dem Stoffwechselprozess auch das Fleisch Omega-6-haltig. Immerhin werden ca. 15kg Getreide für die Erzeugung von einem Kilo Rindfleisch benötigt, zudem sogar 15000 Liter Wasser. Durch den Wegfall von Weizen dürfen wir nun auch einen Preissprung beim Fleisch erwarten. Wäre jetzt nicht ein guter Zeitpunkt um (wenigstens) zum Teilzeit-Vegetarier zu werden? Ist ja auch gesundheitlich schon seit Jahren empfohlen, den Fleischkonsum drastisch zu reduzieren (1-2x pro Woche, maximal!). Das ist ja auch nachhaltig (ressourcenschonend), besser für die Umwelt. Wenn Fleisch und/oder Milchprodukte konsumiert werden, dann bitte ausschließlich aus Weidefütterung, denn so wird ein Omega-3-haltiges Fleisch produziert.
Ebenso sollten die Hühner auf der Weide unterwegs sein können, für Omega-3- Eier! Und das Ganze möglichst aus Bio-Haltung!

 

Alternativen zum Weizenmehl sind z.B. Hafer- und Leinsamenmehl, Mandel- und Buchweizenmehl, Mehle aus Pseudogetreiden, das kann man sich im Küchenmixer leicht selbst herstellen. Allerdings sind die Backeigenschaften durch das fehlende Gluten nicht so gut, aber es ist schön, mit einer gewissen Experimentierfreudigkeit heranzutreten und Neues auszuprobieren.
Das erweitert auch den Speiseplan. Pseudogetreide wie Quinoa enthält oftmals eine gesunde Mischung von essentiellen Aminosäuren (Eiweißbausteinen).

 

2. Sonnenblumenöl? Brauchen wir nicht!!
Dieses ist so stark Omega-6- haltig, dass das Verhältnis von Omega- 6 zu Omega- 3 sogar bei 120:1 liegt! Also extrem gesundheitsschädlich durch Entzündungsförderung!

 

Grundsätzlich ist als Alternative das Rapsöl ohnehin gesünder mit einem Omega-6 : Omega-3-Verhältnis von 2:1.

Aber natürlich ist auch Rapsöl als erste Sonnenblumenöl-Alternative derzeit vergriffen, Allerdings sind Deutschland und Frankreich Haupterzeugerländer von Raps und Rapsöl. Kanada ist der größte Exporteur von Rapsöl. Da wird doch für uns zur Not noch etwas zu bekommen sein? Also ohnehin lieber von Sonnenblumen- auf Rapsöl umschwenken!

 

Leinöl hat das beste Verhältnis von 1: 3, sollte aber nur kalt verwendet werden, da es einen niedrigen sogenannten Rauchpunkt hat.

Dazu muss gesagt werden, dass pflanzliche öle lediglich ALA- Fettsäuren enthalten und diese können nur in geringem Maße in DHA und EPA umgewandelt werden. Diese stecken aber auch in Algenöl und Fisch. Dazu ist aber ein extra Beitrag vonnöten. 

 

Fazit: Wir machen das Beste daraus, indem wir den Fleischkonsum, Sonnenblumenöl und Weizenmehlprodukte drastisch reduzieren, da es ohnehin besser für unsere Gesundheit ist!

 

Wir haben immer noch unendlich viele, wesentlich gesündere Alternativen. Machen wir es wie der Wildbeuter, der kein Brot, keine Fertigprodukte verspeiste, sondern sich von Nüssen, Kräutern, Samen, Beeren, Obst, Gemüse und Fisch ernährte...

 

Mir tut sich aber noch immer die Frage auf: warum eigentlich Klopapier???

 

Straight forward!

The best is yet to come.

 

Herzlichst, Brinja

 

www.brinja-weiglein.de

 

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Das Crème brûlée Interview

Golfclub Schaumburg e.V.
Werner Nickel – Vizepräsident / Marketing

Der Golfclub Schaumburg e. V. liegt wunderschön in Obernkirchen gelegen. Mit tollem Blick bietet der 18-Loch-Golfplatz eine gelungene Mischung aus Entspannung und Herausforderung für Golferinnen und Golfer aller Spielklassen.
Wir haben Vizepäsident Werner Nickel getroffen und viele interessante Details zu diesem Sport für Jung und Alt erfahren.

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1. Was macht Ihren Golfplatz so besonders?

Da ist zuerst die wunderschöne Lage am Nordhang der Bückeberge, die für durchaus nennenswerte Höhenunterschiede sorgt. Es geht also ständig bergauf und bergab. Wo früher eine alte Industriebrache war, sorgen heute ein schöner alter Baumbestand und harmonisch in die Landschaft integrierte Golfbahnen für ein tolles Naturerlebnis.

 Weiterhin überrascht der Platz durch seine Hanglage mit tollen Ausblicken über das Schaumburger Land bis zur Porta Westfalica und in die Norddeutsche Tiefebene. 'Golfen mit Weitblick' eben.

Nicht zuletzt finden Golfer aller Spielstärken in dem abwechslungsreichen Zuschnitt des 18-Loch-Kurses immer wieder neue Herausforderungen.

 
2. Kaum ein Sport ist mit so vielen Vorurteilen behaftet wie das Golfen. Der typische Klischee-Golfer ist vermeintlich arrogant, wohlhabend und trägt Polohemden. Wie sieht die Wirklichkeit aus?

Erfreulicherweise beginnen sich diese hartnäckigen Vorurteile ganz langsam abzubauen. Golf ist ein ideales Hobby und ein faszinierender Sport für Menschen jeder Alters- und Berufsgruppe und insbesondere für Familien.

Unser Club tut viel dafür, Hemmschwellen abzubauen und lädt regelmäßig zu Schnupperkursen oder Golferlebnistagen ein. Dafür braucht man keinerlei Voraussetzungen! Unsere Mitglieder werden immer mehr und im Durchschnitt immer jünger, das ist eine sehr schöne Entwicklung.

Die Mitgliedschaft erdordert einen gewissen Jahresbeitrag, das stimmt. Davon fließt aber der Löwenanteil in die ganzjährige Pflege des 56 Hektar großen Platzes. Dieser ist - im Gegensatz zu vielen anderen Sportstätten - Privateigentum des Clubs und wird ohne öffentliche Gelder nur durch die Mitglieder unterhalten.

Natürlich gibt es immer noch Spiel- und Etikette-Regeln, was auch so bleiben wird. Aber auch da hat sich ganz viel gewandelt: Blaue Jeans sind beim Golf nach wie vor verpönt, aber die teuren Designerklamotten müssen es wirklich nicht sein. Mit leichter sportlicher Kleidung, die genügend Bewegungsfreiheit bietet und einem Paar festen Schuhen ist man beim Golf heute sehr gut angezogen.

Golf ist übrigens die einzige Sportart, in der sich Spieler aller Spielstärken im selben Turnier miteinander messen können. Beim Start am 1. Abschlag stellt man sich gegenseitig mit Vornamen vor und wünscht sich ein 'Schönes Spiel'. Danach spielen Beruf oder Vermögen sowieso keine Rolle mehr.

 


3. Habe ich die Möglichkeit das Golfen bei Ihnen einfach mal ausprobieren?

Jederzeit! Unsere Übungsanlagen - die Driving Range, die Pitching- und Putting-Grüns - können kostenfrei genutzt werden, nur die Übungsbälle müssen bezahlt werden. Schläger können kann man kostenlos leihen. Auf den Platz darf man allerdings nur mit Platzreife - dem 'Golf-Führerschein'. Zwei professionelle Golflehrer sind ganzjährig als Ansprechpartner vor Ort. Das Golfsekretariat ist in den Sommermonaten an sieben Tagen in der Woche geöffnet und hilft gern weiter.

Regelmäßig finden - meist sonntags - Schnupperkurse statt, an denen man auch ohne Voranmeldung teilnehmen kann. Sie kosten pro Person 19 EUR. Wenn die Pandemie es zulässt, finden auch wieder 'Golferlebnistage' statt, an denen jeder Interessierte - ob jung oder alt - ebenfalls völlig unverbindlich und kostenfrei teilnehmen kann. In Obernkirchen ist also jeder jederzeit herzlich willkommen!

 


4 .Ist Golf eher ein Sport für ältere Leute oder macht es auch den jungen Leuten Spaß?

Golf galt lange Zeit als zeitintensiv und teuer. Deshalb begannen bisher häufig Menschen erst in der so genannten dritten Lebensphase mit dem Golfspiel. Das hat sich gründlich geändert! Zum einen ist der Einstieg finanziell deutlich günstiger geworden - bei uns gibt es zum Beispiel seit Jahren keine "Aufnahmegebühr" mehr. Zum anderen bietet Golf die völlige Flexibilität bei der Intensität der Ausübung:

Golf kann man auch allein spielen und es muss nicht immer die 18-Loch-Runde sein, wenn die Zeit dafür nicht reicht. Golf ist ein Ganzjahressport, den man leistungsorientiert oder "nur so" betreiben kann. Inzwischen entdecken immer mehr jüngere Menschen, dass Golf ein ganz toller Ausgleich zum Beruf ist, dass man auf dem Golfplatz Stress abbauen kann und dennoch mental gefordert wird. Und das Beste: Golf ist ein Familiensport, Freundin, Ehefrau und / oder Kinder können die Leidenschaft teilen.

Junge Menschen bringen frischen Wind ins Clubleben und auf den Golfplatz. Darum sind sie bei uns immer willkommen und gern gesehen. Neun von zehn Golfern sagen ohnehin: "Hätte ich doch nur früher mit dem Golfen begonnen!". Wir sagen: "Wer früher anfängt, hat länger Spaß!"

 

 

5. Wie kann ich bei Ihnen Mitglied werden?

Der Golfclub Schaumburg ist ein klassischer Sportverein, in dem man jederzeit ganz einfach durch Aufnahmeantrag Mitglied werden kann. Eine Aufnahmegebühr gibt es nicht. Die Mitgliedschaft gilt jeweils für ein Jahr beziehungsweise den Rest des Einstiegsjahres und verlängert sich dann von Jahr zu Jahr.

Für verschiedene Altersgruppen gelten verschiedene Jahresbeiträge. Kinder bis 10 Jahre zahlen noch gar keinen Beitrag, für Jugendliche, Studenten und Berufseinsteiger gelten ermäßigte Tarife. Neumitglieder beginnen immer mit einem Einsteigertarif, der zeitlich begrenzt ist.

Einige weitere Beitragsmodelle sind im Angebot, kein Golfinteressent soll später sagen, es sei an den Finanzen gescheitert. Der Golfclub Schaumburg zählt aktuell 700 Mitglieder und es dürfen ruhig noch mehr werden.