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Crème brûlée KOLUMNE

Brinja Weiglein

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"Körperfremdes wird zu Körpereigenem"

In den letzten Beiträgen begann ich von der antientzündlichen Ernährung, quasi der artgerechten
Ernährungsform zu berichten. Denn diese beugt Entzündungen vor, die für diverse, man sagt auch alle,
Zivilisationskrankheiten verantwortlich sind.
Viele dieser Entzündungen sind oftmals auch still, also unterschwellig und werden gar nicht unbedingt
wahrgenommen. Dabei handelt es sich um sogenannte „silent inflammations“.
Diese können sich allerdings summieren und verbreiten und damit zu einem späteren Zeitpunkt zu einer
Krankheit manifestieren:
Diabetes Typ 2, Demenz, Krebs, Metabolisches Syndrom, Rheuma, Herz-Kreislauf-Erkrankungen... um
nur ein paar zu nennen.
Demenz wird inzwischen in Fachkreisen sogar Diabetes Typ 3 genannt, weil es einen direkten
Zusammenhang zwischen Kohlenhydratkonsum und Ablagerungen im Gehirn gibt.
Die Ursachen für Erkrankungen sind vielfältig, so führen z.B. oxidativer Stress durch Bildung zu vieler
freier Radikale, säurebildende und entzündungsfördende Lebensmittel und die Hormonausschüttung des
entzündlich wirkenden Bauchfettes (das organ-umgebende Viszeralfett) zu Entzündungsprozessen im Körper.
Natürlich befeuern auch Stress im Alltag, Rauchen und Alkoholkonsum, Fast-Food und häufige
Nahrungsaufnahme diese Zustände. Jede Zufuhr von Außen nach Innen bedeutet auch immer Stress für
das Immunsystem. Manchmal handelt es sich auch um positiven Stress, ein Training für das
Immunsystem, aber oft wird es auch geschwächt, ist überfordert, reagiert mit Ausbruch einer Krankheit
oder Allergie.
Wenn Körperfremdes zu Körpereigenem wird, also in unseren Organismus implementiert, wird nämlich
alles genau geprüft, verarbeitet, aufgenommen oder ausgeschieden.

Aber von ganz vorn und damit tauchen wir ein in das Wunderwerk unseres Körpers!
Ich weiß, das hört man nicht gerne, aber die Verdauung fängt nun mal im Mund an. Damit möchte ich
niemandem das Küssen vermiesen. Dennoch muss man sich einmal den kompletten Verdauungsaufbau
als Verbindung zur Außenwelt vorstellen, als Rohr, das unseren Körper durchzieht.
Es reicht demnach vom Mund bis... na eben, bis das Licht am Ende des Tunnels erscheint, bis zum braunen Ring.
Dieser Tunnel wird von unserem Körper umschlossen, er zersetzt die Nahrung und alles, was wir
zuführen in Moleküle und jeder Teil dieses Kanals hat seine Aufgabe, die Zufuhr optimal vorzubereiten,
zu verarbeiten oder die Annahme zu verweigern... und dann wieder „ab die Post“.
Durch die Speichelproduktion und die dortige Amylase (Enzyme im Speichel spalten bestimmte Stoffe schon einmal auf) wird der Nahrungsbrei erst einmal etwas flüssiger durch gutes (und wichtiges) Kauen vermengt, passiergerecht in die Speiseröhre verfrachtet von wo aus er direkt in den Magen gelangt.
Letzterer ist übrigens mit seiner Form so aufgebaut, dass Flüssigkeiten direkt an der rechten Magenwand
erstmal gut am Brei vorbei Richtung Pförtner laufen können und zuerst in die nächste Phase gelangen.
Die restiche Nahrung wird geschichtet (also gestapelt), das ist nochmal interessant für Menschen mit
empfindlichen Mägen. Hierzu folgende kleine Randnotiz: isst man Obst zum Nachtisch, so hat dieses
dann eine lange Verweildauer im Magen, kann dort gären und entsprechend zu Verdauungsbeschwerden führen.
In diesem Organ wird die Nahrung ziemlich klein zersetzt, Fremdkörper, Viren, Pilze und Bakterien
weitestgehend durch die Magensäure eliminiert und ergießt sich dann häppchenweise über den
Zwölffingerdarm in den Dünndarm, in dem schon mannigfaltig das Mikrobiom wartet. Dieses wird auch
Darmflora genannt und entscheidet signifikant über unsere Gesundheit und Krankheit, denn 80% unseres
Immunsystems sitzen in diesem Abschnitt des Verdauungstraktes.
Die abermillionen Bakterien mit ihren vielen verschiedenen Stämmen machen etwa 1,5 kg unseres
Gewichtes aus. Sie sind der Ursprung allen Lebens, schützen uns und verarbeiten alle guten Lebensmittel,
aber auch allen Mist, den wir so zu uns nehmen.
Die Nahrung verbleibt zunächst viele Stunden im Dünndarm. Durch die große Oberfläche, die die vielen

Millionen Darmzotten bieten und durch hilfreiche Verdauungsenzyme können so alle wichtigen
Nährstoffe über die Darmschleimhaut in unseren Organismus aufgenommen werden.
Ein gesunder Darm schließt schädliche Stoffe weitestgehend aus. Durch entzündliche Erkrankungen oder

zuviel schädliche Nahrung kann es allerdings zu einem Aufbrechen der im Darm befindlichen tight-
junctions , den engen Verbindungen, kommen und so gelangen bedenkliche Stoffe in unseren

Organismus. Ein gesunder Darm ist somit die erste und wichtigeste Barriere um uns den nötigen Schutz
vor der in uns liegenden Außenwelt zu gewährleisten. Denn hier werden die lebens- wichtigen
Nährstoffe in unseren Blutkreislauf diffundiert und in jede einzelne unserer 90 Billionen Zellen
transportiert, die sich ständig erneuern und zudem noch ihre spezifischen Funktionen erfüllen müssen.
Nach dem Dünndarm folgt der Dickdarm, in dem dem Nahrungsbrei hauptsächlich Wasser enzogen wird .
Interessant ist, dass hier noch Schleim beigemischt wird und der Kot überwiegend aus abgestorbenen
Bakterien und Darmzellen besteht, nicht nur aus unverdaulichen Nahrungsresten (Ballaststoffen).
Shortfact: mindestens 30g Ballaststoffe täglich, besser 40 bis sogar 50g als Bakterienfutter für die
Darmgesundheit!
Auch der Dickdarm hat sein eigenes Mikrobiom, welches man übrigens mit dem Verzehr von resistenter 
Stärke fördern kann, indem man über 12 Stunden erkaltete Nudeln, Kartoffeln oder Reis isst. Darauf werde ich
in einem späteren Bericht noch explizit eingehen.

Was dann am Ende des Tunnels noch kommt, wisst ihr ja... Hier sollen übrigens Flachspüler ganz toll
sein, damit man sich das Endprodukt nochmal ansehen kann, wenn man möchte. So lassen sich ggf,
Anomalien feststellen und prüfen.

Shortfact: Blähungen und Entstehung von Gasen sind tendenziell ganz normal und meist nicht vollends zu
verhindern. Überlriechend und vermehrtes Auftreten dieser weist auf eine bestimmte Problematik hin:
vielleicht ein kleines Problemchen mit dem Mikrobiom- vielleicht auch eine größere Geschichte- zur Not
ärztlichen Rat aufsuchen.

Was ich heute und hier vermitteln möchte ist, dass wir SIND, was wir ESSEN. „Jeder Mensch ist
verzaubertes Essen.“ (Zitat).

Dieses spiegelt unser Körper wieder. Und somit komme ich zurück zur Überschrift: Wir machen
Körperfremdes zu Körpereigenem! Wir nehmen das Essen in uns auf!

Wie sollte es also aussehen? Nahrung, Lebens-Mittel oder einfach irgendwelche Füllstoffe, bestehend aus
den 3 Makronährstoffen: Kohlenhydrate, Fett und Eiweiß...?
Wir befinden uns in einer (schädlichen) Kohlenhydratmast! Und diese versursacht Insulinspitzen, die
wiederum zu Entzündungen führen. Und damit schließe ich diesen Beitrag wie meinen letzten:
Insulin ist ein (entzündungsförderndes) Fettspeicherhormon- und das erläutere ich gerne näher in der Fortsetzung.

Back to the roots!

Herzlichst, Brinja

www.brinja-weiglein.de

 

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Das Crème brûlée Interview

Golfclub Schaumburg e.V.
Werner Nickel – Vizepräsident / Marketing

Der Golfclub Schaumburg e. V. liegt wunderschön in Obernkirchen gelegen. Mit tollem Blick bietet der 18-Loch-Golfplatz eine gelungene Mischung aus Entspannung und Herausforderung für Golferinnen und Golfer aller Spielklassen.
Wir haben Vizepäsident Werner Nickel getroffen und viele interessante Details zu diesem Sport für Jung und Alt erfahren.

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1. Was macht Ihren Golfplatz so besonders?

Da ist zuerst die wunderschöne Lage am Nordhang der Bückeberge, die für durchaus nennenswerte Höhenunterschiede sorgt. Es geht also ständig bergauf und bergab. Wo früher eine alte Industriebrache war, sorgen heute ein schöner alter Baumbestand und harmonisch in die Landschaft integrierte Golfbahnen für ein tolles Naturerlebnis.

 Weiterhin überrascht der Platz durch seine Hanglage mit tollen Ausblicken über das Schaumburger Land bis zur Porta Westfalica und in die Norddeutsche Tiefebene. 'Golfen mit Weitblick' eben.

Nicht zuletzt finden Golfer aller Spielstärken in dem abwechslungsreichen Zuschnitt des 18-Loch-Kurses immer wieder neue Herausforderungen.

 
2. Kaum ein Sport ist mit so vielen Vorurteilen behaftet wie das Golfen. Der typische Klischee-Golfer ist vermeintlich arrogant, wohlhabend und trägt Polohemden. Wie sieht die Wirklichkeit aus?

Erfreulicherweise beginnen sich diese hartnäckigen Vorurteile ganz langsam abzubauen. Golf ist ein ideales Hobby und ein faszinierender Sport für Menschen jeder Alters- und Berufsgruppe und insbesondere für Familien.

Unser Club tut viel dafür, Hemmschwellen abzubauen und lädt regelmäßig zu Schnupperkursen oder Golferlebnistagen ein. Dafür braucht man keinerlei Voraussetzungen! Unsere Mitglieder werden immer mehr und im Durchschnitt immer jünger, das ist eine sehr schöne Entwicklung.

Die Mitgliedschaft erdordert einen gewissen Jahresbeitrag, das stimmt. Davon fließt aber der Löwenanteil in die ganzjährige Pflege des 56 Hektar großen Platzes. Dieser ist - im Gegensatz zu vielen anderen Sportstätten - Privateigentum des Clubs und wird ohne öffentliche Gelder nur durch die Mitglieder unterhalten.

Natürlich gibt es immer noch Spiel- und Etikette-Regeln, was auch so bleiben wird. Aber auch da hat sich ganz viel gewandelt: Blaue Jeans sind beim Golf nach wie vor verpönt, aber die teuren Designerklamotten müssen es wirklich nicht sein. Mit leichter sportlicher Kleidung, die genügend Bewegungsfreiheit bietet und einem Paar festen Schuhen ist man beim Golf heute sehr gut angezogen.

Golf ist übrigens die einzige Sportart, in der sich Spieler aller Spielstärken im selben Turnier miteinander messen können. Beim Start am 1. Abschlag stellt man sich gegenseitig mit Vornamen vor und wünscht sich ein 'Schönes Spiel'. Danach spielen Beruf oder Vermögen sowieso keine Rolle mehr.

 


3. Habe ich die Möglichkeit das Golfen bei Ihnen einfach mal ausprobieren?

Jederzeit! Unsere Übungsanlagen - die Driving Range, die Pitching- und Putting-Grüns - können kostenfrei genutzt werden, nur die Übungsbälle müssen bezahlt werden. Schläger können kann man kostenlos leihen. Auf den Platz darf man allerdings nur mit Platzreife - dem 'Golf-Führerschein'. Zwei professionelle Golflehrer sind ganzjährig als Ansprechpartner vor Ort. Das Golfsekretariat ist in den Sommermonaten an sieben Tagen in der Woche geöffnet und hilft gern weiter.

Regelmäßig finden - meist sonntags - Schnupperkurse statt, an denen man auch ohne Voranmeldung teilnehmen kann. Sie kosten pro Person 19 EUR. Wenn die Pandemie es zulässt, finden auch wieder 'Golferlebnistage' statt, an denen jeder Interessierte - ob jung oder alt - ebenfalls völlig unverbindlich und kostenfrei teilnehmen kann. In Obernkirchen ist also jeder jederzeit herzlich willkommen!

 


4 .Ist Golf eher ein Sport für ältere Leute oder macht es auch den jungen Leuten Spaß?

Golf galt lange Zeit als zeitintensiv und teuer. Deshalb begannen bisher häufig Menschen erst in der so genannten dritten Lebensphase mit dem Golfspiel. Das hat sich gründlich geändert! Zum einen ist der Einstieg finanziell deutlich günstiger geworden - bei uns gibt es zum Beispiel seit Jahren keine "Aufnahmegebühr" mehr. Zum anderen bietet Golf die völlige Flexibilität bei der Intensität der Ausübung:

Golf kann man auch allein spielen und es muss nicht immer die 18-Loch-Runde sein, wenn die Zeit dafür nicht reicht. Golf ist ein Ganzjahressport, den man leistungsorientiert oder "nur so" betreiben kann. Inzwischen entdecken immer mehr jüngere Menschen, dass Golf ein ganz toller Ausgleich zum Beruf ist, dass man auf dem Golfplatz Stress abbauen kann und dennoch mental gefordert wird. Und das Beste: Golf ist ein Familiensport, Freundin, Ehefrau und / oder Kinder können die Leidenschaft teilen.

Junge Menschen bringen frischen Wind ins Clubleben und auf den Golfplatz. Darum sind sie bei uns immer willkommen und gern gesehen. Neun von zehn Golfern sagen ohnehin: "Hätte ich doch nur früher mit dem Golfen begonnen!". Wir sagen: "Wer früher anfängt, hat länger Spaß!"

 

 

5. Wie kann ich bei Ihnen Mitglied werden?

Der Golfclub Schaumburg ist ein klassischer Sportverein, in dem man jederzeit ganz einfach durch Aufnahmeantrag Mitglied werden kann. Eine Aufnahmegebühr gibt es nicht. Die Mitgliedschaft gilt jeweils für ein Jahr beziehungsweise den Rest des Einstiegsjahres und verlängert sich dann von Jahr zu Jahr.

Für verschiedene Altersgruppen gelten verschiedene Jahresbeiträge. Kinder bis 10 Jahre zahlen noch gar keinen Beitrag, für Jugendliche, Studenten und Berufseinsteiger gelten ermäßigte Tarife. Neumitglieder beginnen immer mit einem Einsteigertarif, der zeitlich begrenzt ist.

Einige weitere Beitragsmodelle sind im Angebot, kein Golfinteressent soll später sagen, es sei an den Finanzen gescheitert. Der Golfclub Schaumburg zählt aktuell 700 Mitglieder und es dürfen ruhig noch mehr werden.