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Das Crème brûlée Interview

KFZ Sachverständiger

Hendrik Wiebking

Wer in einen unverschuldeten Verkehrsunfall verwickelt ist, weiß in dem Augenblick häufig nicht was zu tun ist. Nur die Wenigsten kennen Ihre Rechte und Pflichten. Grad die Begutachtung des Schadens spielt jetzt eine wichtige Rolle. Wir haben bei dem KFZ Sachverständige Hendrik Wiebking einmal nachgefragt, warum gerade ein unabhängiges Gutachten so wichtig ist.

  1. Kann man selbst ein Kfz-Gutachten in Auftrag geben?
    Wenn Ihr Fahrzeug bei einem Verkehrsunfall durch einen anderen Verkehrsteilnehmer beschädigt wurde, können Sie Ihre Schadensersatzansprüche bei der gegnerischen Versicherung nach § 249 BGB geltend machen. Dafür benötigen Sie ein vollständig fach- und sachgerechtes Schadensgutachten, das Sie natürlich selber in Auftrag bei dem Sachverständigen Ihres Vertrauens in Auftrag geben können. Das Gutachten gilt als Beweissicherung über die Schadenhöhe und den Schadenumfang. Ein Kfz-Schadensgutachten ist die Grundlage für die Regulierung Ihres entstandenen Sachschadens. Viele Versicherungen fordern Sie auf einen Kostenvoranschlag einzureichen. Ein Kostenvoranschlag gibt jedoch nur eine grob geschätzte Schadenshöhe an und berücksichtigt nicht alle Ihrer Ansprüche.
    Wir als Kfz-Sachverständige stellen den Schaden an Ihrem Fahrzeug fest, erstellen ein unabhängiges Gutachten und setzen sich mit den Versicherungen, für eine reibungslose und schnelle Abwicklung des Schadens, in Verbindung. Unser Sachverständigenbüro rechnet direkt mit der Versicherung ab, so dass für Sie keine Kosten entstehen.


     

  2. Warum soll ich einen freien Kfz-Sachverständigen beauftragen?
    Als Geschädigter durch einen Autounfall oder Schaden hat der Gesetzgeber klare Regeln vorgegeben, wenn es um die Bestellung eines freien Sachverständigen geht. Die Kfz-Haftpflicht des Unfallgegners muss die Kosten für einen Sachverständigen tragen, da der Geschädigte immer das Recht auf einen eigenen, freien Gutachter hat. Dies gilt nur dann nicht, wenn es sich um einen Schaden handelt, der als Bagatellschaden gilt. Wenn der Geschädigte Autofahrer eine Teilschuld am Unfall trägt, muss er sich an den Kosten für den Sachverständigen natürlich beteiligen. Durch einen neutralen Gutachter ist der Geschädigte nicht auf das Gutachten des Sachverständigen der gegnerischen Versicherung angewiesen. Gerade bei Fällen, bei denen der Unfall später vor Gericht landet, ist die Bestellung eines freien Sachverständigen seitens des Geschädigten oft eine gute Wahl.


     

  3. Die gegnerische Versicherung schickt mir einen Kfz-Sachverständigen, wie kann ich mich verhalten?
    Sie entscheiden grundsätzlich als Geschädigter selbst, welcher Kfz-Sachverständige den Schaden begutachtet. Sie müssen den Kfz-Sachverständigen der Versicherung also nicht akzeptieren.


     

  4. Ist der Kostenvoranschlag meiner Werkstatt ausreichend?
    Handelt es sich bei dem Schaden um einen Bagatellschaden, ist ein Kostenvoranschlag Ihrer Werkstatt nach einem Autounfall sinnvoll. Die Schadensgrenze liegt hierbei für den Haftpflichtversicherer bei 750 Euro. Wenn die Reparaturkosten erkennbar darunter liegen, ist ein Kostenvoranschlag ausreichend. Alles was darüber hinaus geht ist kein Bagatellschaden mehr und es ist sinnvoll hier einen Gutachter einzuschalten.


     

  5. Kann ich mir den Schaden auch auszahlen lassen?
    Natürlich, ist es prinzipiell möglich den Unfallschaden selbst zu reparieren und den Schadensersatz als Geldwert einzufordern. Das Geld bekommen Sie von der Haftpflichtversicherung des Unfallgegners. Der Betrag, der von der gegnerischen Versicherung gezahlt wird, orientiert sich entweder am Kostenvoranschlag der Werkstatt oder an einem vom Sachverständigen erstellten Gutachten. Lassen Sie sich den Schaden auszahlen und verzichten somit auf eine Reparatur - kann die erstattete Summe jedoch geringer ausfallen, als der Kostenvoranschlag, denn die Versicherung muss einzelne Positionen wie zum Beispiel die Umsatzsteuer nicht bezahlen.

 

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