Anzeige

 

Das Crème brûlée Interview

Uwe Dettmer

Dettmers Hofladen, Pollhagen

Familie Dettmer bewirtschaftet in Pollhagen einen landwirtschaftlichen Betrieb.

Sie betreiben einen Hofladen, indem nur Wurst und Fleisch von Tieren aus eigener Aufzucht und Haltung verwendet wird. 
Die Tiere werden auf dem Hof gentechnikfrei gefüttert, tiergerecht gehalten und auf dem „letzten Weg“ ohne Stress und auf kurzem Wege transportiert. 
Momentan sind sie sogar in der Umstellungsphase zu einem biozertifizierten Betrieb (Naturland). Wir haben den tollen Hof besucht und neugierig bei Landwirt Uwe Dettmer nachgefragt.

Foto by Diana Frohmüller, www. dianafrohmueller.com

Sie betreiben mit Ihrer Frau einen Hofladen in Pollhagen.
Was bauen Sie alles selber an und welche Lebensmittel produzieren Sie selbst?

Wir bauen Dinkel, Zuckerrüben, Weizen, Bohnen, Körnermais und Kleegras an.
Für unseren Hofladen produzieren wir die Lebensmittel von unseren eigenen Tieren,
also den Gallowayrindern, Bunten Bentheimer Schweinen, Freilandhähnchen, Legehennen,
Enten und Gänsen. Diese sind als Frischfleisch sowie als Wurstwaren und Eiern zu erhalten.

 

Auf Ihrem Hof kann man die Tierliebe förmlich spüren. Was liegt Ihnen hier besonders am Herzen?
Das Wohl und der Schutz von unseren Tieren ist uns sehr wichtig. Es soll ihnen bei der Aufzucht
und Haltung gut gehen und soweit es geht ihren natürlichen Bedürfnissen angepasst sein.
Auf der Fleischverpackung im Supermarkt kann der Verbrauchen kaum feststellen,
unter welchen Bedingungen das Tier gehalten wurde.
Bei uns auf dem Hof kann jeder Mensch dies mit eigenen Augen sehen!

 

Sie sind jetzt sogar in der Umstellungsphase zu einem biozertifizierten Betrieb, was heißt das genau?
Die Umstellungszeit zum Bio-Betrieb dauert 2 Jahre. Bei uns sind der Ackerbau, das Grünland,
die Gallowayrinder und die Schweine bereits zertifiziert. Das Geflügel erfolgt im Jahr 2021.
Vor der Umstellung haben wir uns ausreichend über den ökologischen Landbau informiert.
Wir haben unseren Betrieb analysiert und mit Fachberatern geplant.
Durch Umbaumaßnahmen erfolgt die Umstellung schrittweise.

 

Die Nachfrage nach Bio-Lebensmitteln steigt.
Wieso springen nicht noch viel mehr Bauern in diese Marktlücke mit rein, wenn die Nachfrage so groß ist?

Bio-Lebensmittelproduktion ist immer noch eine Nische. Aus betrieblichen Gegebenheiten passt
die Umstellung nicht für viele konventionelle Betriebe. Außerdem muss der Betriebsleiter voll
und ganz hinter der ökologischen Produktionsweise stehen.
Des Weiteren müssen immer noch mehr Verbraucher bereit sein,
mehr Bio-Produkte für einen angemessenen Preis zu bezahlen.
Ich denke da sind wir im Moment auf einem guten Weg

 

logo_creme_brulee-weiss.png

Werbeagentur JPZ, Am Bahnbrink 8a, 31655 Stadthagen, Telefon 05721 - 93 88 210, info@agentur-jpz.de

START  I  KONTAKT  I  IMPRESSUM  I  DATENSCHUTZ

© 2020 by Werbeagentur JPZ
 

  • facebook